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xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxERFOLGESeit seiner Gründung im Jahr 2001 hat der Verein Mama Afrika e.V. viele kleine und große Erfolge im Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung erzielen können. Lesen Sie hier Erfolgsgeschichten unter anderem über:
Integrationskurs "Basteln mit Kindern" mit Christel GhaddarSeit Beginn unseres Bestehens bieten wir Integrationskurse wie den Bastelkurs mit Kindern an. Hier wird in kleinen Gruppen afrikanischer Schmuck hergestellt. Weitere Integrationskurse sind unser Nähkurs oder auch das beliebte "Integration geht durch den Magen".
Hadja Kaba beim "Parlamentarischen Frühstück" im BundestagAm 1. März 2012 wurde im Deutschen Bundestag von 8:00-9:00 Uhr im Rahmen des Parlamentarischen Frühstücks das Thema Mädchenförderung diskutiert. Nachdem Hadja Kaba bereits im Februar auf der Sitzung des Unterausschusses Gesundheit in Entwicklungsländern einen Vortrag zum Thema FGM gehalten hatte, wurde sie nun erneut eingeladen, um den Parlamentariern Fragen zur Situation der Mädchen in Guinea zu beantworten.
Evrim Sommer zu Besuch bei Mama AfrikaEvrim Sommer, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, war am 02. Februar 2012 zu Besuch bei Mama Afrika. Beide Menschenrechtsaktivistinnen verurteilen das menschenverachtende Ritual der weiblichen Genitalbeschneidung. Ihr Treffen diente dazu, sich darüber auszutauschen, wie hier in Berlin mehr Aufklärung zum Thema FGM stattfinden, wie man junge Mädchen davor schützen sowie wie den Betroffenen medizinische Hilfe zugesichert werden kann.
Mama Afrika auf dem 6. Gute-Tat-MarktplatzAuch in diesem Jahr nahm Mama Afrika wieder am Gute-Tat-Marktplatz teil. Über 180 Teilnehmer aus 53 sozialen Organisationen und 50 Unternehmen trafen sich am 2.11.2011 von 17.00-19.00 Uhr im Atrium der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Nach zwei lebhaften und erfolgreichen Stunden konnte Hadja Kaba zusammen mit ihrer Helferin Zahra Mohammed einige Verträge bzw. mündliche Vereinbarungen für Sachspenden vorweisen. Mama Afrika hat in Guinea dauerhaft zwei Büros, für die wir Büromaterialien aller Art gebrauchen können. Zudem wäre ein Lagerraum, Kellerraum oder ein leerer Container wichtig, in dem wir die Materialien solange lagern können bis wir sie nach Guinea bringen können. An dieser Stelle herzlichen Dank an alle Spender!
Vorstellung des Projekts "Kindergartenbau in Kankan“ beim Rotary Club BerlinAm 27. Oktober durfte Hadja Kaba den Verein Mama Afrika e.V. und das Projekt "Kindergartenbau in Kankan“ beim Rotary Club Berlin Gedächtniskirche vorstellen.
Der Rotary Club ist eine weltweit vertrene Organisation von mittlerweile mehr als 1,2 Millionen Mitgliedern, die sich zusammen getan haben, um humanitäre Dienste zu leisten und sich für Frieden und Völkerverständigung einzusetzen. Der Rotary Club Berlin Gedächtniskirche setzt sich neben Freundschaft, Toleranz und moralischen Werten im Sinne von Rotary International insbesondere entsprechend dem Manhmal der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche für Frieden und Völkerverständigung ein.
Mama Afrika e.V. gewinnt den taz Panter Preis 2011Hadja Kitagbe Kaba, die Vereinsgründerin des Berliner Vereins Mama Afrika e.V., wurde am 17.09. mit dem taz Panter Preis 2011 der LeserInnen ausgezeichnet.
Hadja Kaba gehörte zu den sechs Nominierten, die aus über 100 Vorgeschlagenen ausgewählt wurden, und erhält den Preis für ihr jahrzehntelanges Engagement gegen die weibliche Genitalverstümmelung in Guinea und Deutschland. Bei der feierlichen Preisverleihung am Samstagabend hielt die Schauspielerin Jasmin Tabatabai die Laudatio und überreichte den Preis.
Der taz Panter Preis wird an ‚Heldinnen und Helden des Alltags‘ verliehen und ist mit 5000 Euro dotiert. Das Preisgeld wird in die Aufklärungsarbeit gegen weibliche Genitalverstümmelung in Guinea investiert.
"Jeder is(s)t anders"Am 14. September war Hadja Kaba im Rahmen der Interkulturellen Woche 2011 zum Thema "Jeder is(s)t anders" zu Gast bei Mikado e.V.
Der Nauener Verein widmet sich seit 15 Jahren unter anderem der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Die kleinen Gäste lauschten begeistert Hadja Kabas Erzählungen und Berichten aus ihrem Heimatland Afrika und hatten viel Spaß bei der gemeinsamen Zubereitung afrikanischer Gerichte.
Mama Afrika ist Mitglied des BeraterInnen-Netzwerkes zum Thema "Mädchenbeschneidung in afrikanischen Communities"Am Wochenende des 21. und 22. Mai 2011 fand in Caldern bei Marburg ein von Maisha e.V. und Terre des Femmes e.V. organisiertes Treffen zur Gründung eines bundesweiten Netzwerkes aus BeraterInnen zum Thema „Mädchenbeschneidung in afrikanischen Communities“ statt.
In ganz Deutschland verteilt arbeiten Frauen und Männer im Bereich weibliche Genitalverstümmelung (FGM); bislang fehlten jedoch sowohl die Mittel als auch eine geeignete Plattform, um sich zu treffen, Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen. Mit der finanziellen Unterstützung von filia-die Frauenstiftung wurden nun regelmäßige Netzwerktreffen ins Leben gerufen.
Ziel dieser Treffen ist es, die Beratungs- und Präventionsarbeit zum Thema Mädchenbeschneidung in den afrikanischen Communities in Deutschland zu verbessern. Durch ein Netzwerk sollen gemeinsam Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit betrieben sowie politische Ziele formuliert werden.
Am Pilot-Workshop nahmen 23 Frauen und Männer aus acht afrikanischen Ländern und in sieben deutschen Städten lebend teil. Unter ihnen Hadja Kaba, Gründungsmitglied von Mama Afrika e.V. Als Betroffene und Expertin für das Thema weibliche Genitalverstümmelung sind wir sicher, dass sie mit ihrer Teilnahme einen wichtigen Beitrag leisten kann. Das nächste Netzwerktreffen ist für Herbst 2011 in Frankfurt/Main geplant.
Infostand am 17. Mai auf dem Markt der MöglichkeitenIm Zuge der Frauen-Fußballweltmeisterschaft veranstaltete Terre des Femmes am Dienstag, den 17.05.2011 in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf Christine Rabe und dem Sportamt Charlottenburg-Wilmersdorf im Rathaus Charlottenburg den Markt der Möglichkeiten. Unter dem Motto „Frau in Bewegung – Frauen, Sport und Chancengleichheit" präsentierten wir mit rund 40 weiteren AustellerInnen aus den Bereichen Mädchen- und Frauensport, Beratungsstellen für Mädchen und Frauen mit und ohne Migrationshintergrund sowie Mädchen- und Frauenverbände erfolgreich unsere Arbeit und unsere Projekte.
Wir führten Gespräche mit interessierten Besuchern und klärten auf über das Problem der Frauenbeschneidung in Afrika und Deutschland. Weitere Informationen zum Event finden Sie auf den Seiten von Frau in Bewegung.
Veranstaltung mit Bündnis 90/Die Grünen zum Thema "Null Toleranz gegenüber FGM"Mama Afrika hat in Kooperation mit "Der Neue Grüne Aufsturz" eine Veranstaltung zum Thema "Null Toleranz gegenüber FGM" organisiert. Das offene Diskussionsforum "Der Neue Grüne Aufsturz" ist ein Angebot von Bündnis 90/Die Grünen, Bezirksgruppe Berlin-Mitte. Die Veranstaltungsreihe, die in der namensgebenden Galeriekneipe "Aufsturz" in Berlin Mitte gegründet wurde, wendet sich an alle Menschen, die an grünen Positionen zum jeweiligen Thema interessiert sind.
Bei dieser Aufklärungsveranstaltung referierte Hadja Kitagbe Kaba, Gründerin von Mama Afrika e.V., über das Thema und die Arbeit unseres Vereins. Nach dem anschließend gezeigten Film »Die Problematik der Frauenbeschneidung« bestand die Möglichkeit zur Diskussion.
Wenngleich aufgrund der momentanen Veranstaltungsdichte nicht alle Sitzplätze belegt waren, war die Veranstaltung mit dem Bündnis 90/Die Grünen sehr erfolgreich. Das Thema und der Film wurden gut aufgenommen. Die Gäste waren interessiert, stellten spannende Fragen und nahmen rege Anteil an der abschließenden Diskussion.
Besuch der ehemaligen Familienministerin Guineas, Madame Marie AribotMama Afrika ist es im März 2011 tatsächlich gelungen, die ehemalige Familienministerin Guineas, Hadja Marie Aribot, nach Berlin einzuladen und mit ihr eine Reihe interessanter Veranstaltungen zu organisieren. Wichtigstes Ergebnis unserer erfolgtreichen Bemühungen ist die geplante enge Zusammenarbeit bei mehreren Aufklärungsprojekten und der von Mama Afrika geplanten Konferenz in Kankan 2012.
Am Samstag, den 19. März 2011 fand in den Räumen der Apostel Petrus Gemeinde in Wittenau eine spannende Podiumsdiskussion mit Hadja Marie Aribot, Frau Wolf von Terre des Femmes, Ousmane Touré sowie Hadja Kitagbe Kaba von Mama Afrika statt. Nach einer kurzen Einführung und Begrüßung von Hadja Kaba wurde zunächst ein Film der österreichischen Ärztin und Entwicklungshelferin Dr. med. Jutta Reisinger zum Thema FGM gezeigt. Der Film und Frau Aribots Schilderung ihrer persönlichen Erfahrungen bildeten die Grundlage der anschließenden Podiumsdiskussion. Einen entspannten Abschluss bot das afrikanische Buffet bei landestypischer Musik.
Kids Day mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMGAm 14. April veranstaltete Mama Afrika in Zusammenarbeit mit KPMG einen Kids Day. Mehr als 60 Kinder wurden an diesem Tag von Mama Afrika in den Räumen der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft betreut und in die afrikanische Kultur eingeführt. Dazu wurde afrikanischer Schmuck mit den Kindern angefertigt und manche ließen sich Zöpfe ins Haar flechten. Die Kinder waren so begeistert bei der Sache, dass beide Seiten diese halbtägige Veranstaltung im nächsten Jahr wiederholen möchten.
Bildungspatenschaften in GuineaInnerhalb kürzester Zeit konnte Mama Afrika fast alle Waisenkinder erfolgreich an Paten vermitteln. Mit nur € 7,- im Monat wird diesen Kindern die Schuldbildung ermöglicht. Im September 2010 wurden die ersten Patenkinder eingeschult. Eines der Kinder ist Seydouba, der bei seiner Großmutter in Conakry lebt. Seydoubas Vater hat ihn und seine Mutter schon vor langem verlassen. Seydoubas Mutter wohnt mittlerweile in einem von Conakry weit entfernten Dorf mit ihrem neuen Ehemann, der Seydouba nicht in seiner Familie aufnehmen will. Die Großmutter verkauft Kohle, um sich und Seydouba zu finanzieren. Dabei wurde sie bislang von Seydouba begleitet und unterstützt. Ein Schulbesuch war aus finanziellen Gründen für ihn nicht möglich. Doch dank der Übernahme einer Patenschaft kann auch er jetzt mit seinen Freunden zur Schule gehen.
Integrationsprojekte in Berlin - Sommerferien in NentershausenVom 8. bis 15. August 2010 organisierte Mama Afrika mit Unterstützung des Jugendamtes Zehlendorf-Steglitz einen Ferienaufenthalt für Berliner Kinder mit Migrationshintergrund und deren Familien. 17 Kindern und 13 Erwachsenen ermöglichten wir einen erholsamen und erlebnisreichen Sommerurlaub in Hessen. Alle Fotos finden Sie hier.
Klaus Wowereit zu Besuch in der GESOBAU NachbarschaftsetageIm Rahmen seiner Besichtigungstour der 12 Berliner Bezirke besuchte Klaus Wowereit am 14. Juli 2010 auch die GESOBAU Nachbarschaftsetage, Sitz von Mama Afrika. Der Regierende Bürgermeister von Berlin informierte sich u.a. über die Sanierung des Märkischen Viertels sowie über den Umgang mit dem demografischen Wandel. Als Stadtteil- und Kooperationspartner der GESOBAU erhielt Hadja Kaba Gelegenheit, sich und ihren Verein Mama Afrika e.V. kurz vorzustellen.
Aufklärungskampagne in Kankan - Konferenz mit DiskussionIm Juli 2008 organisierte Mama Afrika e.V. erfolgreich eine Konferenz in Kankan, die ein erstes Umdenken bei der einheimischen Bevölkerung in Bezug auf die traditionellen Beschneidungen erzielte. Am ersten Tag der Konferenz wurden zwei Filme gezeigt: „Die Beschneidung in Europa / L’excision en Europe“ von Valentin Thurm und die Mona Lisa-Dokumentation über die Beschneidung in Äthiopien. Am zweiten Tag gab es die Filme „Moolaadé - Bann der Hoffnung“ von Ousmane Sembène und „Maimouna - das Leben liegt vor mir / Maimouna, la vie devant moi“ eines Vereins aus Burkina Faso zu sehen. Die BewohnerInnen der Gemeinde waren eingeladen nach den Filmvorführungen zusammen mit Mama Afrika-Gründerin Hadja Kaba, ÄrztInnen, Hebammen und (ehemaligen) Beschneiderinnen öffentlich über dieses Tabu-Thema zu reden und zu diskutieren. Um einen reflektierten Umgang mit der Praktik anzuregen, wurde zunächst über die verschiedenen Beschneidungsmethoden sowie den Ursprung der Beschneidung gesprochen. Darauf aufbauend wurde erörtert, mit welchen Strategien und Maßnahmen die Beschneidungspraxis für immer überwunden werden kann. Seit der Konferenz ist die Anzahl der Beschneidungen in Kankan rückläufig. Erste Beschneiderinnen haben ihren Beruf gewechselt.
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